Präsident Donald Trump hat beschlossene Sanktionen gegen Russland gestoppt, was den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj scharf kritisierte. Selenskyj warf Trump vor, den Druck auf Moskau zu verringern und damit den Krieg zu verlängern. Russland meldete in der Folge Angriffe auf Moskau und St. Petersburg, wobei fast 200 ukrainische Drohnen abgefangen wurden.
Trump hatte die Sanktionen ausgesetzt, um finanzielle Belohnungen für den Kampf gegen Russland zu gewähren. Dieses Vorgehen wurde von republikanischen Abgeordneten wie Thom Tillis als»völlig unverantwortlich« bezeichnet. Selenskyj betonte, dass die Lockerung des Drucks nur als Ansporn für Putin diene.
Die Aussetzung der Sanktionen wurde für 60 Tage geprüft, was bedeutet, dass sie nicht automatisch wieder aktiviert werden. Zudem gab es Berichte über Luftangriffe, bei denen in Russland und der Ukraine Menschen ums Leben kamen. Die Ukraine erwartet ein mögliches Treffen mit den USA und Russland im Dezember.
Die Entscheidung von Trump löste in Kiew Enttäuschung aus. Die US-Regierung hatte zuvor Sanktionen gegen Russland beschlossen, um den Ukraine-Konflikt zu beenden. Die Aussetzung wird als Zeichen für eine Schwächung der US-Position im Konflikt interpretiert. Die Situation bleibt spannend, da die Folgen der Sanktionen auf die Beziehungen zwischen den Ländern einwirken könnten.












