Die Schweizer Armee hat den Frauenanteil weiterhin unter 2 Prozent. Nach drei aufeinanderfolgenden Monaten mit Rückgang bei der Aufnahme von Frauen in die Streitkräfte bleibt die Quote bei 1,8 Prozent. Die ehemalige Bundesrätin Viola Amherd hatte 2021 das Ziel gesetzt, den Frauenanteil auf mindestens 10 Prozent zu erhöhen.
Die Ambitionen im März 2021 waren hoch. Amherd, Mitglied der Mitte-Partei, hatte zahlreiche Ideen zur Umsetzung vorgeschlagen. Dazu gehörte beispielsweise eine „Sicherheitswoche“ an den Schulen. Die Initiative war Teil einer umfassenden Strategie, um die Rekrutierung von Frauen in die Armee zu beschleunigen.
Die Zahlen zeigen jedoch, dass die Fortschritte minimal sind. Laut den neuesten Angaben sank die Anzahl der Frauen, die in die Armee eingetreten sind, erneut. Experten betonen, dass die Umsetzung der Ziele von Amherd bislang nicht gelungen ist. Die Armee bleibt weiterhin stark männlich geprägt.
Die Situation wirft Fragen auf, ob die politischen Maßnahmen ausreichend sind, um den Frauenanteil zu erhöhen. Die Armee hat in den letzten Jahren zwar einige Schritte unternommen, doch die Zahlen zeigen, dass der Fortschritt langsamer ist, als erwartet wurde. Die Debatte um die Rekrutierung von Frauen in die Schweizer Armee bleibt aktuell.











