Ein neues Geschäftsmodell hat in der Schweiz Aufmerksamkeit erregt. Das Start-up Quitt bietet Putzkräfte als Lösung für Migranten, die sich von Verwaltungsbelastungen entlasten lassen möchten. Die Firma versprach, für Immigranten einen Schutz vor geizigen Auftraggebern zu bieten. Jetzt sind Tausende Namen und Handynummern verloren gegangen, was das Migrationsamt in Alarmbereitschaft versetzt.

Die beiden Jung-Unternehmer gründeten Quitt im Jahr 2010. Ziel war es, Eltern, Doppelverdiener und Vermögende zu unterstützen, indem sie Putzkraft beschäftigen können, ohne Verwaltungsverfahren durchzumachen. Die Software ermöglichte es, in 20 Sekunden die Arbeitszeiten der Beschäftigten zu erfassen, während die Verwaltungsaufgaben automatisch erledigt wurden. Die Angestellten wussten, dass sie durch dieses System geschützt waren.

Das Geschäftsmodell von Quitt war einzigartig, da es eine direkte Verbindung zwischen Arbeitnehmern und Auftraggebern herstellte. Die Firma versprach, eine effiziente und transparente Lösung für die Beschäftigung von Migranten zu bieten. Doch die aktuelle Situation zeigt, dass das System nicht vollständig funktioniert. Die Verluste von Namen und Handynummern haben die Aufmerksamkeit des Migrationsamts geweckt. Die Zukunft des Unternehmens bleibt unklar.