Die Stadt Uster hat eine Stellvertretung im Sicherheitsbereich mit 14'000 Franken entschädigt, ohne die Gehälter der Sicherheitschefin Beatrice Caviezel zu kürzen. Dieser Schritt folgt auf eine Krise, in der der abgesetzte Polizeikommandant sowie gesplittete Rechnungen und Bussengelder per Videoüberwachung eine Rolle spielten. Zudem wurden mutmassliche Verletzungen des Amtsgeheimnisses in der drittgrössten Stadt des Kantons angemeldet. Nach politischem und medialem Druck blieb Caviezel, Mitglied der GLP, unangetastet. Die Stadt hat damit eine klare Haltung gegenüber inneren Konflikten gezeigt, ohne die Position der Sicherheitschefin zu untergraben. Die Entscheidung unterstreicht die Wichtigkeit der Sicherheitsarbeit und die Notwendigkeit, inneren Streitigkeiten auf professionelle Weise zu begegnen.
Sicherheitschefin Caviezel bleibt unangetastet

















