UBS-Chef Sergio Ermotti hat ein neues Strategiepapier vorgestellt, das die bisherigen Vorgaben für das Risikolex weiter konkretisiert. Nach dem Verlust der CS im Jahr 2023 will er die Regeln für das Big Trading mit minimalem Kapital strenger gestalten. Die Schweiz hatte die UBS 2008 gerettet, doch diesmal scheint die Politik nicht so schnell zu reagieren. Ermotti betont, dass die Ständeräte noch unschlüssig sind, aber sein Zehnpunkte-Papier soll die Diskussion vorantreiben. Die neuen Vorgaben sollen die Risiken im Finanzsektor reduzieren und die Transparenz erhöhen. Die UBS hat in den letzten Jahren stark unter den Zinsanstiegen gelitten, was die Notwendigkeit einer Reform unterstreicht. Ermotti betont, dass die Schweiz nun auf eine klare Regulierung setzen muss, um die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten. Die Reaktionen der Politiker sind noch unklar, doch die Diskussion um das Risikolex ist in der Schweiz weiterhin ein aktuelles Thema.