Die führenden Fußball-Ligen Europas haben nach dem Weltmeisterschaftsendspiel erneut Druck auf FIFA-Präsident Gianni Infantino ausgeübt, forderten Reformen in der Organisation. Die Premier League, der englische Premier-League-Verband, sowie die spanische LaLiga, die italienische Serie A und die französische Ligue 1 betonten in einer gemeinsamen Erklärung die Notwendigkeit einer transparenteren und effektiveren Governance. Die Forderungen folgen auf Kritik an der Entscheidungsfindung und der Transparenz innerhalb der FIFA, insbesondere nach dem WM-Endspiel, bei dem die Organisation unter Kontroversen stand. Die Ligen betonten, dass eine Reform notwendig sei, um das Vertrauen der Fans und der nationalen Verbände zu stärken. Die FIFA hat in den letzten Monaten mehrere Maßnahmen zur Verbesserung der Governance eingeleitet, doch die Forderungen der Ligen zeigen, dass der Druck auf Infantino weiter wächst.